Geplante Touren. Unplausible Daten.
Geplante Touren, gemeldete Kilometerstände und tatsächliche Fahrleistungen ergaben kein stimmiges Bild. Gleichzeitig fehlte die Möglichkeit, Fahrzeuge im Einsatz nachzuvollziehen oder verlässliche Auskünfte über Ankunftszeiten zu geben.
Für einen ambulanten Pflegedienst entwickelte ich das Konzept zur Einführung eines GPS-Ortungssystems und begleitete die Umsetzung bis zur Inbetriebnahme.
Ausgangslage
Ein ambulanter Pflegedienst plante seine Touren im Voraus und dokumentierte die gefahrenen Kilometer der Fahrzeuge.
Zwischen Tourenplanung, Rückmeldungen der Mitarbeitenden und den tatsächlichen Kilometerständen traten immer wieder Abweichungen auf, die sich nicht eindeutig erklären ließen. Ob die Fahrzeuge dort waren, wo sie laut Planung sein sollten, konnte kurzfristig nicht verlässlich festgestellt werden.
Dadurch fehlte eine belastbare Grundlage, um den Fahrzeugeinsatz nachzuvollziehen und Rückfragen verlässlich beantworten zu können.
Mein Beitrag
Bereits zu Beginn meines zweiten Lehrjahres führte ich die Gespräche mit dem ambulanten Pflegedienst eigenständig und arbeitete gemeinsam mit der verantwortlichen Mitarbeiterin die Anforderungen an die Lösung heraus.
Auf dieser Grundlage entwickelte ich das Einführungskonzept, bereitete die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und das Angebot vor.
Nach der Beauftragung plante und koordinierte ich die Umsetzung gemeinsam mit Vertrieb, Administration und Technik bis zur Inbetriebnahme.
Ergebnis
Das GPS-Ortungssystem wurde für 45 Fahrzeuge eingeführt. Touren konnten nun nachvollzogen, Fahrzeuge lokalisiert und Berichte automatisiert erstellt werden.
Abweichungen zwischen Planung, Rückmeldung und tatsächlichem Fahrzeugeinsatz wurden sichtbar und konnten schneller eingeordnet werden. Gleichzeitig standen belastbare Informationen für Auskünfte zu laufenden Touren zur Verfügung.
Nach Abschluss des Projekts erklärte sich der Kunde bereit, als Referenzkunde für die eingesetzte Lösung zur Verfügung zu stehen.