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Geradlinig?
Zu neugierig!

Mich interessiert nicht nur, was zu tun ist, sondern auch das Warum. Der nächste Schritt hat sich daraus oft von selbst ergeben.
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Erst verstehen.
Dann machen.

Die Antwort allein reicht mir nicht. Ich will wissen, wie sie zustande kommt.

​

Dafür muss ich nicht jedes Detail kennen. Zusammenhänge schon.

Und manchmal führt das eben woanders hin als geplant.

Ein Plan war das nicht.

Nach der Schule habe ich einiges ausprobiert. Zivildienst in einer Dialyseeinrichtung, eine kurze Pflegeausbildung, Verkauf, ein Studium.

Manches passte.

Manches überhaupt nicht.

Was dabei ziemlich früh klar wurde: Ich kann mich für Dinge begeistern, wenn ich ihren Sinn verstehe. Einfach machen, weil man das eben so macht, funktioniert bei mir deutlich schlechter.

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Mit der Ausbildung zum IT-Systemkaufmann

begann zumindest der Teil, der sich bis heute durchzieht.

Technik war der Anfang.

Meine erlernter Beruf heißt IT-Systemkaufmann.

Und genau diese Mischung passte: Technik verstehen, mit Kunden arbeiten, kaufmännisch denken und Projekte organisieren.

Ich bin damit weder reiner Techniker noch reiner Kaufmann.

Das ist bis heute so geblieben.

Nur der Blick wurde mit der Zeit größer.

Immer ein Stück mehr.

Ich habe Support gemacht, IT eingekauft, Verträge betreut und irgendwann interne IT verantwortet.

Nicht unbedingt der klassische Karrierepfad.

Aber mit jeder Station wurde der Ausschnitt größer, den ich verstehen musste.

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Irgendwann blieb eine Entscheidung

nicht mehr nur bei einem Thema.

Plötzlich hing mehr dran.

Technik war weiterhin Teil meiner Arbeit. Dazu kamen Budgets, Projekte, Standards, Betriebsvereinbarungen und drei Mitarbeiter, für die ich fachlich verantwortlich war.

Damit musste eine Lösung plötzlich an mehreren Stellen gleichzeitig funktionieren.

Technisch richtig allein reichte nicht mehr.
Es musste auch für die Organisation passen.

​Projekte waren irgendwann nur noch das Symptom.

Ich kam als Projektleiter.

Mit der Zeit beschäftigte mich aber immer mehr, was zwischen den Projekten passierte.

Prioritäten, Ressourcen, Entscheidungen – und die Frage, nach welchen Regeln das Ganze gesteuert wird.

Aus einzelnen Projekten wurde ein Portfolio.

Dazu kamen PMO, Standards und Entscheidungsgrundlagen.

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Schematische Darstellung auf Basis eigener Arbeitsunterlagen.

Und irgendwann hatte das Ganze einen Namen:

Projekte und Projektportfolios so organisieren und strukturieren, dass Menschen darin sinnvoll arbeiten und Entscheidungen treffen können.

Das zieht sich durch.

Bei unserer Sanierung treffe ich ständig Entscheidungen über Dinge, von denen ich ursprünglich wenig Ahnung hatte.

Also arbeite ich mich ein. Bauphysik, Materialien, Wandaufbauten, Heizung – so weit, bis ich die Zusammenhänge verstehe und eine Entscheidung treffen kann.

Eine Lösung sollte mir morgen nicht das nächste Problem bauen.

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Und wenn wir zusammenarbeiten?

Dann ändert sich daran ziemlich wenig.

Nur der Kontext ist ein anderer.

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